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Das Glück funktioniert genau andersherum

Was ist Glück und musst du wirklich dafür etwas tun? Dieser Frage gehen wir in diesem Podcast auf den Grund. Die meisten Menschen verwechseln Glück mit Äußerlichkeiten und erfahren nie wirklichen Frieden. Stück für Stück weise ich dich auf den wesentlichen Kern hin, so dass du für dich eine Erkenntnis haben kannst. Nach dem Podcast weißt du auch wie dein Glück entsteht und was du dafür unterlassen musst. Viel Spaß! Die Übersicht findest du im Newsletterbereich: loslassen-befreit.de

Transkription

Ein wichtiger Hinweis, bevor es losgeht: Dieser Podcast baut auf einer detailreichen Übersicht auf. Und wenn du diese hilfreiche Übersicht sowie weitere Podcast Specials haben möchtest, brauchst du dich nur bei meinem Gratis Newsletter anzumelden. Besuche dafür die Website: loslassen-befreit.de

Herzlich willkommen zu diesem Podcast. Mein Name ist Sascha. Das hier ist der erste Podcast im Jahr 2021 und das Thema heute lautet „Das Glück funktioniert genau andersherum“ und wir werden in diesem Podcast viele Punkte beleuchten.

Das heißt, mach es dir schön gemütlich. Vielleicht magst du dir auch ein paar Notizen machen. Das könnte hier heute wirklich hilfreich sein. Zum Ersten müssen wir uns natürlich erst einmal anschauen, was heißt denn „Glück“? Da ist natürlich erst einmal die Frage: Wie funktioniert denn Glück normalerweise? Oder: Was stellt man sich denn vor, wie Glück funktioniert? Und das kann man eigentlich tatsächlich relativ leicht herunterbrechen, wenn man so in die Welt schaut, was Menschen so für Glück halten oder wann sie glücklich sind.

Und für die Meisten bedeutet das, dass sie sich glücklich fühlen. Also es hat etwas mit Gefühlen zu tun. Man möchte sich irgendwie angenehm, gut oder energiegeladen fühlen. Und wenn man sich eben nicht gut fühlt, also man hat unangenehme Gefühle, dann sagt man in Regel nicht, dass man glücklich ist. Dann ist man nicht gut drauf und ist von seinem Glück irgendwie entfernt. So scheint es zumindest erst einmal. Und das Ganze beruht auf einen tiefen Glaubenssatz oder besser gesagt auf eine tiefe Grundüberzeugung, die in uns angelegt ist.

Und die lautet: Ich möchte möglichst viele angenehme Gefühle haben und Schmerz vermeiden. Und das wird uns schon in der Erziehung gezeigt und so ist auch unsere Gesellschaft aufgebaut. Das heißt, egal was wir eigentlich machen, wir wollen uns eben dadurch nur gut fühlen und wir wollen das Schlechte vermeiden. Und da wird auch ganz klar und deutlich, dass es eigentlich gar nicht so um die äußeren Dinge geht. Vermeintlich suchen wir einen bestimmten Job oder eine bestimmte Beziehung oder wollen viel Geld haben etc.

Aber um was es eigentlich geht ist das Gefühl, was diese Dinge auslösen. Und jetzt überleg mal für dich ein bisschen, dass der Zusammenhang klar wird. Selbst wenn du jetzt vielleicht einen guten Job hast oder du hast dich selbstständig gemacht oder hast deinen Traumpartner schon kennengelernt. Geht es jetzt wirklich um denjenigen beziehungsweise um das “Objekt“ im Außen? Oder ist es nicht eher das was das Objekt in dir auslöst, was das eigentlich Wichtige ist?

Und bei tieferer Betrachtung wird das auch klar. Dieser Zusammenhang und das ist schon mal der erste wichtige Punkt hier, dass es praktisch nie um das Äußere geht. Sondern um das, was dieses Äußere in uns auslöst. Und wenn man das herunterbricht, geht es eben um das Gefühl, was das auslöst. Deswegen: Glück besteht eben aus diesen ganzen schönen Gefühlen. Wir können sagen, wir sind glücklich, wenn bestimmte äußere Dinge diese guten Gefühle in uns auslösen.

So kann man das wirklich einfach herunterbrechen. Nun, wenn du jetzt z.B. mal irgendjemanden fragst von deinen Freunden: Hey, was ist denn für dich Glück oder wann fühlst du dich glücklich? Dann kommt meist eben diese Sache, dass man sich gut fühlt, wenn man glücklich ist. Das Problem ist aber, wenn sich dieses Objekt im Außen ändert, dann verfällt auch irgendwie wieder dieses Glück. Weil selbst wenn du deinen Traumjob gefunden hast, dann gibt’s da trotzdem alltägliche Arbeiten, die du dort verrichten wirst.

Und dann kann man schnell wiedersagen: Jetzt fühle ich mich irgendwie nicht mehr so euphorisiert oder inspiriert. Jetzt bin ich irgendwie nicht mehr so glücklich. Irgendwie habe ich doch keine Erfüllung gefunden. Oder auch bei einem Partner, wenn man neue Menschen kennenlernt. Du bist vielleicht am Anfang sehr verliebt und zugeneigt und dann lernst du aber irgendwann die Macken von den Menschen kennen und dann ist es irgendwie doch nicht mehr so der Traumpartner. Also das heißt, die äußeren Begebenheiten ändern sich und lösen eben nicht mehr die guten Gefühle aus.

Und dann sagen wir: Ah, ich bin doch nicht mehr so glücklich. Also sprich die Veränderung im Außen ist immer da. Und wenn du davon abhängig bist von diesen äußeren Objekten, dann wirst du nie wirklich Glück finden oder Glück haben, weil es dir immer wieder zwischen den Fingern zerrinnt. Da sich immer alles verändert, wirst du nie zu dem Punkt kommen, wo du sagst: Ah, jetzt bin ich richtig glücklich. Und wenn, dann hält es nicht lange an, weil unser Kopf immer nach mehr sucht.

Der Verstand will immer im Außen irgendetwas finden. Und wir denken so, dass wir irgendetwas mal im Außen finden, wo wir im Frieden sind mit uns und der Welt. Und das permanent. Und so vergehen Jahrzehnte oder noch länger, manchmal auch das ganze Leben. Ohne, dass uns dieser Zusammenhang überhaupt auffällt und ohne, dass wir jemals richtig glücklich sein können.

Und jetzt sage ich dir: Das Glück funktioniert eben genau andersherum. Wie ich bereits sagte, dass wir normalerweise im Außen nach dem Glück suchen, fängt dieses „andersherum“ eben genau in uns drin an. Ich behaupte einfach mal kühn, dass das Glück eigentlich die ganze Zeit da ist, also dieses Angenehme, der Frieden. Auch wenn sich im Außen verschiedene Dinge verändern. Und ich sage auch, dass es da ist, selbst wenn du mal ein komisches Gefühl hast, vielleicht auch mal ein bisschen ängstlich bist.

Ist es dann nicht trotzdem so, dass der Frieden eigentlich ungestört bleibt? Kannst du das Ganze einfach nur „sein“? Das ist so ein bisschen dieses spirituelle Quiz könnte man auch sagen. Ich möchte dir aber hier in dem Podcast wirklich eine Art Übersicht darüber geben zu dieser These. Also ich gebe dem Verstand Futter. Dennoch kannst du die Wahrheit als ungestörter Frieden nur sein und nicht denken! Das heißt, dass die Erfahrung jenseits von Gedanken oder Gefühlen einfach so ist. Aber nichtsdestotrotz wollen wir jetzt ein bisschen hier einsteigen, damit du einfach etwas Hintergrundwissen dazu hast.

Stelle dir jetzt mal in der Mitte ein Kreis vor und in dem Kreis könnten wir sagen, ist die Quelle vom Glück. Ein anderes Wort dafür ist das Sein oder auch Stille. Und jetzt stell dir um diesen Kern einen anderen Kreis vor. In Diesen könnten wir reinschreiben: Tiefer Frieden, Glückseligkeit. Und die Quelle, also der innerste Kreis und der Kreis darum, das ist eigentlich immer da. Auch ohne Gedanken, Gefühle oder Körperimpulse. Und das brauchst du nur wahrzunehmen. Das ist das Spannende! Dazu gehört kein Gedanke, das ist einfach eine Form der Wahrnehmung.

Und darum kommen jetzt Gefühle, also innerhalb von weiteren Kreisen. Und es gibt natürlich viele Gefühle. Man kann auch darüber diskutieren und streiten, was nun ein Gefühl ist. Ich möchte dir jetzt einfach sechs Gefühle geben. Ich habe sie nach Schwingungsfrequenz geordnet. Das erste Gefühl nach dem Frieden schwingt sehr hoch. Und die weiteren Gefühle, das sind dann die weiteren Kreise die immer wieder darum komm, da nimmt dann die Schwingungsfrequenz ab.

Ich fange einfach an. Das wird dir innerhalb der Erläuterungen klarer. Also wir hatten gesagt, wir haben die Quelle als die Stille im innersten Kreis, dann die Glückseligkeit und Frieden, was Erfahrungen sind und keine Gefühle. Und da drum kommt das erste Gefühl: Die Freude. Dabei fühlt man sich erfüllt, angeregt, erfreut, fröhlich, motiviert.

Wichtig: Die Gefühle sind jeweils sogenannte Reaktionskreisläufe. Ein Reaktionskreislauf besteht wiederum aus drei verschiedenen Dingen. Es fängt immer mit einem Gedanken an. Der Gedanke löst ein Gefühl aus und das Gefühl ein Körperimpuls. Das ist immer so bei Gefühlen. Bei der Freude lösen freudige Gedanken das Gefühl aus. Du denkst z.B. an irgendetwas Schönes, vielleicht an eine tolle Arbeit oder sonstiges, was du machen kannst. Dann bekommst du die dementsprechenden Gefühle, die ich gerade beispielsweise genannt hatte.

Und diese Gefühle erregen deinen Körper bzw. lösen einen Körperimpuls aus. Und das könnte bei der Freude z.B. sein, dass du im Oberkörper ein Gefühl der Offenheit und Weite hast. Das wäre dann z.B. der Körperimpuls.

Das war die Freude und die schwingt am höchsten. Sie ist auch gleichzeitig ganz nah beim Frieden. Nach der Freude kannst du einen weiteren Kreis zeichnen, das ist die Liebe. Da darunter verstehen wir Gefühle wie liebevoll, unbesorgt, leicht, warmherzig, harmonisch.

Das zählt zur Liebe. Und diese Gefühle lösen wiederum im Körper z.B. aus, dass man im Herzen ruhend ist oder auch körperliche Nähe sucht. Das ist die Liebe. Da herum kommt eine Art Neugier, die schwingt auch schon relativ stark. Aber die Neugier schwingt natürlich weniger als Liebe und Freude. Das sieht man auch schon vom Energielevel her. Wenn du ein bisschen neugierig bist, ist das etwas anderes, als wenn du richtige Freude hast.

Bei der Neugier fühlt man sich: Fasziniert, gebannt, erstaunt, klar oder auch aufgeschlossen. Diese Gefühle bewirken im Körper eine Fokussierung und Aktivierung im Kopf und Oberkörper. Gefühle lösen generell Körperaktivitäten wie eine erhöhte Atmung aus. Wenn du zum Beispiel die Freude fühlst, hast du auch einen schnelleren Herzschlag.

Um die Neugier könntest du einen weiteren Kreis mit dem Gefühl Wut machen. Wut wird immer ein bisschen negativ assoziiert, aber das ist so nicht unbedingt so. Wut hat auch trotzdem etwas Aktivierendes und schenkt Kraft. Generell ist kein Gefühl an sich besser als ein anderes. Mir ist natürlich klar, dass Freude angenehmer ist als Wut. Aber die Gefühle, die da sind, sollten wir nie blockieren. Da komme ich aber später nochmal drauf zu sprechen.

Also was zählt zu Wut bzw. Ärger? Man ist wütend, sauer, empört, geladen, aufgebracht, genervt, unzufrieden. Und wie merkst du das im Körper? Z.B. starke Anspannung in den Oberschenkeln und vor allem auch im Kiefer, der es dann auch häufig ganz fest oder auch die Fäuste sind geballt.

Auch noch ein weiterer Hinweis: Ich sagte, dass so ein Gefühl immer ein Reaktionskreislauf ist. Und da wird auch nochmal klar, dass wütenden Gedanken die Ursache sind. Beispielsweise: Irgendwie beleidigt dich jemand und du hast dann Gedanken wie „Wieso sagt der das jetzt zu mir? Wie kann der so etwas machen?“ Das löst das Gefühl aus, also die Wut und die aktiviert unseren Körper. Und jetzt ist es eben ein Kreislauf und das führt aber wieder dazu, dass wir weitere ähnliche Gedanken haben.

Das kennst du vielleicht, wenn du ein Gefühl hast. Wenn es wirklich präsent in deinem Körper ist, dann entzündet das wieder weitere Gedanken. So etwas wie „Das Kann der doch wirklich nicht machen! Wie kann denn der sich das erlauben? Ich bin sprachlos.“ Und das wiederum führt dann zu weiteren Gefühlen. Also hier siehst du, es ist ein Kreislauf und mitunter geht sowas wochenlang, vielleicht auch jahrelang. Wenn du irgendjemand etwas nicht verzeihst bzw. in irgendeiner Situation ganz verbissen bist.

Was haben wir nach der Wut? Was schwingt weniger? Das ist die Angst. Man ist ängstlich, nervös, aufgewühlt, gestresst, unsicher. Das sind solche Gefühle, die Angst betreffen. Und wie bemerkt man es im Körper? Eine Art Enge im Oberkörper, Atemnot oder auch Herzklopfen. Das zählt dazu.

Als letztes Gefühl haben wir die Ohnmacht. Das wäre also der Kreis, der am weitesten außen ist. Die Ohnmacht, dazu zählt so was wie: Man ist hilflos, überfordert, deprimiert, hoffnungslos oder erstarrt. Wie merkt man das im Körper? Es ist eine Schwankung zwischen Erschöpfung und Anspannung. Und du merkst schon, dass da praktisch nichts mehr geht. Das ist wirklich das Ende der Fahnenstange. Man kann einfach gar nichts mehr machen.

Und wenn du dir jetzt diese Kreise nochmal vergegenwärtigst: Also wir haben die Quelle in der Mitte, auch Sein oder Stille. Dann drum herum die Glückseligkeit und den Frieden als Erfahrungen. Und danach kommen die Gefühle, die ich genannt hatte: Freude, Liebe, Neugier, Wut, Angst und Ohnmacht. Und wenn du dir das aufgezeichnet haben solltest, ist das jetzt so ein bisschen wie eine Dartscheibe, wenn man sich das farbig machen würde.

Hier noch ein kleiner Hinweis nebenbei: Ich habe das Ganze auch als Übersicht aufbereitet und das kannst du dir zusammen mit anderen Podcasts Specials herunterladen und zwar innerhalb meines Newsletters. Wenn du das machen möchtest, kannst du gerne auf loslassen-befreit.de vorbeischauen. Das ist die Website dazu. Und da meldest du dich beim Newsletter an und bekommst Zugangsdaten, womit du die Übersicht herunterladen kannst. Das ist kein Muss, aber natürlich sehr hilfreich.

Wenn wir jetzt diese Übersicht vor uns haben, dann schauen wir uns ein paar Bewegungen an. Die erste ist die Schwingungsfrequenz. Das heißt, wenn du einen Strich von innen nach außen machen würdest, z.B. kannst du bei Frieden und Glückseligkeit anfangen, hast du eine Aussage zur Schwingungsfrequenz.

Die wird nämlich von innen nach außen schwächer, niedriger bzw. ungeordneter. Aber deine Machtlosigkeit steigt dabei. Also das heißt, wenn wir in unserer Freude sind, dann schwingen wir sehr hoch, wir haben wirkliche Macht, das Leben macht Spaß und wir sind inspiriert. Aber wenn wir im Gegensatz dazu uns wie ohnmächtig fühlen, haben wir eben gar keine Macht mehr. Wir sind der Situation einfach ergeben, völlig hilflos, teilweise auch verzweifelt.

Eine weitere Bewegung, wieder von innen nach außen. Das ist die Offenheit. Die Offenheit und Weite werden niedriger. Wenn wir freudig sind, dann geht’s uns gut. Dann fühlen wir uns im Herzen offen und weit. Aber wenn wir ohnmächtig sind, wird das eben weniger. Dann steigen die Enge und die Verbissenheit. Ja, wenn du dich hilflos fühlst, dann bist du wie im Tunnel und keiner kann dir so richtig helfen. Man könnte auch sagen, dass du irgendwie verloren bist. Vielleicht hattest du das schon mal im Leben kennengelernt.

Eine weitere Bewegung, wieder von innen nach außen gesehen: Bei der Freude fühlst du eine starke Verbundenheit zu dir und anderen. Wir sind in Kontakt mit uns und der Außenwelt, irgendwie läuft es harmonisch, wir fühlen uns verbunden. Und wenn du nach außen gehst bei unserer Übersicht, also in Richtung Ohnmacht, dann wird die Verbundenheit immer niedriger bis hin zur Ohnmacht, wo wir uns wirklich ganz krass getrennt fühlen. Wenn wir uns eben verloren und hilflos fühlen, dann ist auch eine sehr starke Trennung da. Das heißt, wir haben keine Verbundenheit mehr und sind mitunter wie gesagt verloren in unseren Gedanken.

Eine vierte Bewegung, auch von innen nach außen: Die Identifikation steigt. Wenn wir Freude empfinden, ganz im Inneren sind, sind wir keine Einzelkämpfer und sehen mehr die Gemeinschafft. Wir sind nicht nur auf uns fokussiert. Wir fühlen uns einfach lockerer, sind gut drauf und hilfsbereit. Wir glauben nicht allen Gedanken. Aber je mehr wir nach außen gehen, desto mehr sind wir identifiziert.

Bei der Ohnmacht ist jeder Gedanke sofort die Wahrheit. Wie ein Virus, der in unserem Kopf kreist und zusätzliche Energie bekommt, alles wird ganz fest und starr. Also die Identifikation steigt. Und dann nehmen natürlich diese Gedanken zu: „Hoffentlich schaffe ich das. Und was ist, wenn ich das nicht schaffe? Und wer soll mich retten?“ Dann glauben wir das eben. Und dann bläht sich dieses Gebilde immer weiter auf.

Dadurch nehmen die Probleme auch zu. Das heißt, auch wenn es die gleichen Situationen sind, wirst du in der Freude das Problem als spielerische Herausforderung sehen. Wir nehmen den Moment einfach an und sagen „Ich experimentiere einfach. Mal schauen was passiert. Hingegen ist jedes weitere Problem in der Ohnmacht zu viel: „Oh mein Gott, nicht noch etwas, jetzt könnte ich sterben.“

Für viele ist das wirklich ein extrem schweres Thema. Und damit wird auch klar, dass das Leben komplizierter wird und dadurch die Unzufriedenheit steigt, je mehr wir von innen nach außen gehen. Nochmal als wichtiger Hinweis: Die Glückseligkeit und der Frieden, also der erste Kreis, der direkt um die Quelle und dem Sein ist, der schwingt nicht wirklich.

Ich kann das aus Erfahrung sagen. So wie ich das wahrnehme, ist es nie so, dass dieser empfundene Frieden oder die Glückseligkeit wirklich berührt wird. Und man könnte auch sagen, dass immer die gleiche Qualität da ist. Du brauchst das eben nur wahrzunehmen. In jedem Fall gibt es da keine Schwingung wie bei einem Gefühl. Deswegen ordne ich es einfach nicht als Gefühl ein.

Und jetzt ist eben die große Frage: Wie kommt man denn aber an angenehmen Gefühle und wie kann man denn dieses Sein und diese Glückseligkeit und den Frieden wahrnehmen?

Denn normalerweise denken wir ja, dass Glück etwas im Außen braucht, wodurch die Gefühle kommen sollen. Und das ist genau dieser Ansatz den man hat: Dass man irgendetwas sucht, was diese Gefühle erzeugt. Doch jetzt möchte ich dir etwas ganz Wesentliches sagen. Auch die Gefühle sind an sich immer für dich verfügbar. Denn wenn du dir diese Übersicht jetzt genau anschaust, wenn du dir Notizen gemacht hast, dann wird dir das klar.

An deinem Sein an sich dockt am ehesten die pure Freude an, weil die am höchsten schwingt. Und je mehr du nach außen gehst, desto weniger schwingt das. Aber da das Sein, die Glückseligkeit und der Frieden sowieso immer da sind, braucht es auch gar nicht viel, dass du die Freude hast. Also das Gefühl. Es klingt vielleicht komisch oder unglaublich, aber wir schauen uns das mit Beispielen an. Also wir überlegen jetzt mal kurz: Was können wir denn machen, um eben diese angenehmen Gefühle zu haben oder das Sein wahrnehmen zu können.

Die einzige Antwort ist eigentlich Loslassen und Loslassen. Loslassen ist für mich kein Gefühl oder nur eine Akzeptanz von den gegebenen Umständen als Gedanke. Loslassen ist für mich eine innere Haltung, wodurch du auf dieser Gefühlsleiter hochkletterst. Bis zur puren Freude von ganz alleine. Und wie machen wir das? Loslassen bezieht sich auf den erwähnten Reaktionskreislauf. Gefühle fühlen und Körperanspannungen lösen. Und eben den Widerstand aufgeben, den wir im Alltag haben. Und ich mache das jetzt ganz konkret an einer Situation.

Z.B. Ein Arbeitskollege sagt dir auf Arbeit was du zu machen hast. Vielleicht sagt er das auch ein bisschen forsch zu dir und du denkst so: „Letztens hat er das schon mal gesagt. Das nervt mich irgendwie.“ Diese Gedanken lösen beispielsweise Wut aus. Und vielleicht bald sogar auch eine festgeballte Faust als Körperimpuls. Und jetzt kannst du dich entweder in dieses Gefühl Hineinsteigern, verbissen sein und den ganzen Tag mies drauf sein oder du verwandelst das Gefühl könnte man auch sagen in Freude bzw. in Glück.

Loslassen bedeutet jetzt erstmal die Gefühle wirklich zu fühlen, gleich im ersten Einstieg. Es lohnt sich dann immer rückwärts anzufangen, also den Körper zu entspannen, ein Entspannungsimpuls zu setzen. Man könnte tief ein und ausatmen. In der Situation ist man so ein bisschen lockerer. Vielleicht meldet sich die Wut dann nochmal, sie rüttelt dann imaginär an dir: „Das reicht mir jetzt wirklich! Das kann ich nicht verzeihen!“ Vielleicht meldet sich die Wut so nach dem Motto nochmal, wenn die Wut sprechen könnte.

Und dann heißt es hier einfach, dass du die Wut noch nicht richtig gefühlt hast. Du löst den Körper, lockerst ihn wie gerade besprochen und lässt das Gefühl zu. Und dann merkst du auch, dass es leiser wird. Das heißt, die Wut lässt dich sozusagen los. Und im letzten Schritt ist es dann eben auch auf der Gedankenebene, wenn sich nochmal die Gedanken melden mit irgendwelchen Bildern. Vielleicht auch wie man dem Kollegen es zeigen würde: „Wenn ich jetzt die Aufgabe gut löse, dann zeige ich dir mal, was eine Harke ist!“, so nach Motto.

Und wenn du die Gedanken auch loslässt, also da nicht andockst, dann lässt du hier los. Dann verändert sich automatisch der Gefühlskreislauf. Du erhöhst deine Schwingungsfrequenz, wenn du das gemacht hast. Dann bist du bereit für höher schwingende Gefühle.

Stell dir einmal die Möglichkeiten vor, du lässt eben nicht die Wut los oder du lässt die Wut los. Wenn du an der Wut festhältst, dann wird dein ganzer Tag irgendwie kacke, so können wir das sagen. Stell dir vor, die die Kaffeemaschine funktioniert zusätzlich nicht. Dann denkst du irgendwie: „Die blöde Kaffeemaschine funktioniert nicht! Warum trifft das immer mich? Ich habe überhaupt gar keine Lust mehr“.

Und jetzt die gleiche Situation, du lässt aber los. Du hast die Wut losgelassen und denkst: „Naja gut, egal. Ich lebe, passt.“ und du gehst zur Kaffeemaschine. Die funktioniert nicht und du lehnst dich zurück. Oder du hast vielleicht einen schönen Gedanken? Da kommt eine kreative Idee für deine nächste Aufgabe. Und diese kreative Idee löst Freude in dir aus. Und dann fühlst du diese Freude, du fühlst dich freudig erregt und dann zieht diese Freude auch wieder andere Dinge an. Weil dann siehst du die Welt durch eine freudige Brille.

Und es klingt so banal, aber indem du eben die Wut loslässt, den Wutkreislauf, öffnest du dich automatisch für die höher schwingenden Gefühle. Und das Paradoxe ist, dass du dich dann auch für höher schwingende Gedanken und Körperimpulse öffnest. Eben das, was ich gut anfühlt. Z.B. wenn du dich energiegeladen fühlst, dann empfindest du das als schön und angenehm. Doch du musst dich eben dafür erstmal öffnen und der Alltag bringt dir genug Herausforderungen dafür, wo du das testen kannst.

Aber solange du in einem Reaktionskreislauf gefangen bist, und eben nicht loslässt, kommst du da nicht hin. Und hier wird klar: Du musst das nicht erzeugen in dem Sinne, sondern durch das Loslassen öffnest du dich dafür. Du öffnest dich wie ein Trichter für das Höherwertiger könnte man sagen. Es ist nicht besser, das habe ich schon einmal erwähnt. Alle Gefühle haben ihre Bewandtnis. Aber es ist angenehmer und das möchte ich hier vermitteln, weil wir das als Glück definieren.

Wir wollen uns gut fühlen, aber was wir dafür machen müssen, ist eigentlich nur eine innere Haltung des Loslassens kultivieren und der Rest passiert von ganz alleine. Du musst das nicht erzeugen, du brauchst dafür nichts, das ist kostenlos. Das ist das größte Geschenk überhaupt, wenn dir das einmal auf der Verstandesebene klar wird. Wir müssen es dann nur noch in den Alltag integrieren. Aber das ist wirklich phänomenal, wenn du dir das vergegenwärtigt. Und dann auch noch ein wichtiger Punkt.

Wenn du die Kreise zuvor ansiehst, ist es auch so, dass in bestimmten Kreisen schon so genannte Steine drin liegen und die Steine sind Blockierungen. Und das bedeutet, wenn du dich einmal in dem bestimmten Gefühlskreislauf befindest, dann haben diese Steine, diese Blockierung, einen großen Sog. Und wenn du in dem jeweiligen Gefühlskreislauf bist, ist dieser Sog besonders stark. Beispielsweise: Immer wenn du eine bestimmte Person siehst, mit der du eine große Geschichte hast, also viel Vergangenheit angesammelt hast und dich mit der Person oft gestritten hast, dann sind deine Erfahrungen sehr negativ mit dieser Person.

Dein Gefühlskreislauf ist mir ihr verbunden. Das heißt, du siehst diese Person und sofort zieht dich die Blockierung, auf den bestimmten Kreislauf mit der niederschwingenden Frequenz. Das ist auch sehr häufig der Fall. Da kannst du auch mal überlegen, in welchen Situationen du ganz besonders angefixt bist, wo du sofort in eine bestimmte Gefühlslage hineingezogen wirst. Und interessanterweise ist es so, dass eben diese Blockierung uns dort oft festhalten. Und hier hilft wirklich nur eins: Fühlen, also sprich loslassen. Das vollständige Loslassen, du musst hinschauen. Immer wenn du dieses Gefühl hast, dann fühle es, ohne etwas damit zu machen. Gib diesem Gefühl Raum.

Und das heißt eben Loslassen auf der Gefühlsebene: Gib den Gefühlen Raum. Und du wirst sehen, dass das Gefühl schwächer wird, die Energie. Das Beispiel, wenn du auf den Menschen triffst. Du siehst ihn und denkst dir: „Ah das nervt mich jetzt schon wieder!“ Docke an solche Gedankenformen nicht an, verbleibe zum Schluss in dem, was du die ganze Zeit bist. Denn das ist die Wahrnehmung dahinter, das Bewusstsein, das ist die Quelle, das Sein, die Stille, welche kein Wort braucht. Und von dieser Quelle und von dem Sein gehen immer Glückseligkeit und Frieden aus.

Dann hoffe ich, dass der Podcast dir heute geholfen hat und nimm das wirklich hier nochmal mit, dass das Glück sozusagen da ist. Das brauchst du nicht zu erzeugen diese guten Gefühle. Das ist einfach bzw. du brauchst dich nur dafür zu öffnen. Mehr nicht. Das ist so einfach, aber irgendwie hat es eben doch seine Herausforderungen.

Und wie ich schon erwähnt hatte, wenn du das Ganze als Übersicht haben willst, dann melde dich bei meinem kostenfreien Newsletter an. Besuche einfach die Website: loslassen-befreit.de

Ich wünsche dir einen schönen Tag, falls du Fragen hast, melde dich einfach gerne. Bis dahin!

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