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Wie du geschickt dem spirituellen Irrsinn entkommst

Es gibt viele spirituelle Glaubensrichtungen. Von was bist du überzeugt?

Spiritualität & Verwirrung

Sobald man in die spirituelle Tiefe geht und sich Informationen einholt, entsteht oft nur Chaos sowie viele Fragezeichen. Vor allem das Internet mit einschlägigen spirituellen Webseiten verwirrt mich immer wieder.

Diese Flut an komplexen Informationen und Meinungen kann kaum einer mehr überblicken. In bekannten Blogs sammeln sich Kommentare von spirituell Interessierten, die tausende Aspekte anschneiden. Man weiß überhaupt nicht mehr wo man anfangen sollte und was man glauben kann.

Es gibt dunkle Wesen von denen ich kaum den Namen aussprechen kann und irgendwie lügt ja sowieso jedes channelnde Medium.

Jeder weiß es ständig besser und die eigene Meinung ist immer richtig. Verzerrungen und Fehler im Gedankengut möglich? Nein, niemals! Die erfahrenen spirituellen Menschen sind definitiv schlauer als du.

Sie haben schon ganz andere Dimensionen durchquert und wissen sowieso aus Rückführungen, dass sie nur aus Versehen auf der Erde wiedergeboren sind.

Entschuldige meine Ironie, doch mich bedrückt das Ganze etwas. Vor allem spirituelle Anfänger werden doch von dem ganzen Kram total verunsichert. Was soll ein Beginner von dunklen Ligen aus der 5. Dimension mit Hang zur Manipulation durch Energieimplantate halten?

Ich verstehe schon, dass wir alle multidimensionale Energie etc. sind, trotzdem heben sich bei solchen Sätzen auch bei mir leicht die Mundwinkel zu einem Lächeln.

Gerade am Anfang blockieren solche Eindrücke total. Spiritualität wird dann eventuell sofort mit den Worten „Das ist doch alles Quatsch!“ abgetan – und wir wissen hoffentlich beide wie wichtig der spirituelle Pfad ist.

Spirituelle Informationsdiät

Da kommen wir zum ersten wichtigen Punkt, damit du nicht in irgendwelchen irrsinnigen Denkansätzen stecken bleibst: Beschränke deine Informationssuche!

Das ist einfach sowie wirkungsvoll. Du brauchst natürlich ein Grundgerüst zur Basis, was du aber nicht brauchst sind 2 neue Bücher pro Woche. Diese ganzen neuen Eindrücke kannst du nicht unterscheiden und verarbeiten. Das führt zu Chaos und Frust in deinem Kopf.

Wie du weißt, ist es nicht gerade hilfreich sich schlechte Nachrichten durch Medien in den Kopf hämmern zu lassen. Beachtest du das aber auch wenn es um Spiritualität geht?

Menschen sagen, dass sie keine schlechten Nachrichten im TV schauen und ziehen sich mythische Weltuntergänge, spirituelle Kriege zwischen Lichtwesen und Beschwörungen von bösen Dämonen rein. Was ist daran besser?

Die Negativität wird nur auf eine andere Ebene verlagert. Schlechte Infos sind generell schlecht – egal aus welcher Sparte sie kommen. Sie bilden deine Realität und prägen dich, deshalb solltest du bei deinem persönlichen Input aufmerksam sein.

Konzentration auf das Wesentliche

Aus meiner Erfahrung heraus sind viele Techniken und Methoden in der spirituellen Welt eigentlich immer dieselben – sie werden bloß ständig neu verpackt.

Dabei handelt es sich nicht unbedingt um einfache Gleichmacherei. Jeder braucht von einer anderen Seite den richtigen Stupser, nicht jeder wird durch das gleiche System angesprochen.

Für den Einen ist ein buddhistisches Buch die Quelle der Inspiration, für den Anderen ist ein Tarotkartendeck viel nützlicher.

Wenn du den spirituellen Pfad für dich entdeckst oder schon gehst, sind dir allerdings zwei Punkte bestimmt häufig zu Ohren gekommen:

Meditation

Meditation ist für viele Menschen der Einsteig und bleibt auch bei erfahrenen Spirituellen eine regelmäßige Tätigkeit. Sie ist sehr essentiell und nicht wegzudenken.

Warum? Meditation ist der effektivste Weg um zur inneren Stille zu gelangen. Durch sie kannst du dich und die komplette Welt anders wahrnehmen und einfach aus dem Alltagstrubel aussteigen.

Meditation verbindet dich mit deinem höheren Selbst und lässt dich mehr erfahren, als es dir deine 5 Sinne erlauben.

Chakren

Das siebenstufige Energiesystem mit den Chakren kommt ebenfalls in vielen Überlieferungen und aktuellen spirituellen Trends vor.

Nicht immer werden die Chakren direkt bei Workshops für übersinnliche Techniken angesprochen. Doch früher oder später wird sich dann auf die Energiezentren berufen.

Wenn nicht, dann kann die Chakren Arbeit dennoch meist kombiniert eingesetzt werden. Für mich handelt es sich hierbei ebenfalls um etwas Essentielles.

Falls du etwas anderes Wesentliches für dich entdeckt hast, ist das auch nicht schlimm! Lege dein Augenmerk auf die Methoden, die dir besonders hilfreich sind. Versuche sie zu stärken und wechsle nicht ständig zwischen verschiedenen Techniken hin und her.

Lebe in dieser Dimension

Bitte hebe nicht allzu hoch ab. Mir ist aufgefallen, dass sich sehr weit entwickelte Menschen manchmal nur noch mit ganz entfernten Herausforderungen beschäftigen.

Sie sind geistig schon in einer nächsten Dimension und wirken mitunter befremdlich. Falls auch du besondere Fähigkeiten hast – Konzentriere dich auf diese Welt.

Es gibt einen Grund warum du hier bist. Deine Entwicklung soll auf der Erde mit ihrer Gesellschaft stattfinden.

Beteilige dich deshalb am Leben und verschanze dich nicht hinter deiner Spiritualität oder anderen Spähren. Verrichte deine bestmögliche Hilfe in unserer gemeinsamen Dimension.

Geduld & Praxis

Das sind zwei ganz wichtige Worte. Oft wird die ganze Zeit nur Theorie beachtet. Doch letztendlich zählt die Praxis. Es ist gut zu wissen, dass dich eine tägliche Meditation weiterbringt. Doch machst du das schon oder liest du immer noch die dadurch entstehenden Vorteile?

Ein Weiterkommen ist nur möglich wenn du ins Tun und Machen kommst. Du musst die ersten Schritte wagen und sie regelmäßig durchziehen.

Nur die Infos über tolle mediale Fähigkeiten reichen nicht, damit du diese auch bekommst. Also, leg los und sei beharrlich.

Wobei wir mit Beharrlichkeit beim nächsten großen Ding wären: Die liebe Geduld. Ich weiß, dass du am liebsten sofort ein magischer Adept sein willst, der Kobolde sehen kann. Das will ich auch ;-), doch alles kommt zu seiner Zeit.

Wir entwickeln uns alle mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Jeder hat dabei seine eigene kleine Reise. Sei nicht bedrückt wenn du für etwas länger brauchst als andere. Kopf hoch und einfach weitermachen!

Bitte finde außerdem keine Ausreden, die deine Praxis unterbrechen. Aussagen wie: „Ich kann nicht richtig meditieren, weil der & der gesagt hat, dass ich hier & hier durch das & das blockiert bin.“, können ein Indiz sein, dass du dich nur selbst belügst.

Verantwortungsvoller Umgang

Denke stets daran, dass du verantwortlich bist! Was hältst du von so einem Video?

Der Herr meint, dass das Job Center dafür verantwortlich ist, dass er jetzt obdachlos wird. Es geht jetzt nicht darum, warum die Institution ihm kein Geld gibt. Beachte seine Geisteshaltung: Er beschuldigt andere für seine Situation, in die er sich eigenverantwortlich herein manövriert hat.

Genau das solltest du nicht machen. Ziehe dich immer selbst in die Verantwortung und gebe nicht den Gegebenheiten für deine jetzige Lage die Schuld.

Klingt logisch für dich? Dann handle ebenfalls bei Spiritualität so! Bei einem Artikel über Energieimplantate ist mir die Schuldzuweisung in einigen Kommentaren aufgefallen. Die bösen anderen Wesen sind an der Installation von Energieimplantaten und den damit verbunden negativen Folgen Schuld.

Ob du an andere böse Wesenheiten glaubst sei dahingestellt – du bist für dein Leben verantwortlich! Selbst wenn du mit solchen Energieimplantaten verseucht bist, hast du diese Infizierung angezogen.

Anstatt zu meckern wer oder was dir das angetan hat, solltest du lieber überlegen welche wertvolle Entwicklung darin steckt. Beschwere dich nicht, sondern nimm verantwortungsvoll die Herausforderung mit einem Lächeln an.

Die Wahrheit erkennen

Ein schwierige Angelegenheit. Was ist schon Wahrheit? Zunächst solltest du auf dem Bildschirm haben, dass du deine eigene Wahrheit und Identität finden musst.

Du kannst dir viele Tipps und Tricks holen, doch Erfahrungen musst du selbst sammeln. Trotzdem will ich dir drei Hinweise geben, wie du in dem ganzen spirituellen Info-Dschungel die nützlichen Sachen herausfilterst.

Es ist ratsam, bewusst bestimmte Thesen und Ideologien zu meiden. Behalte folgende Punkte im Auge, die durchaus eine Flinte aufdecken können:

#1 Wahrhaftig spirituelle Menschen wollen nicht überzeugen, sondern geben dir nur eine Hilfestellung oder Idee.

#2 Dir sollte niemals eine Meinung von jemanden aufgezwungen werden, der meint er hätte die Weisheit gepachtet.

#3 Das Gemeinwohl steht im Vordergrund und nicht die Außergewöhnlichkeit eines Einzelnen. Die Einheit ist zu fördern, nicht ein Gefühl von Getrenntheit.

Horche mit Vertrauen auf deine Intuition ob das Gesagte für dich Sinn macht, meditiere am besten sogar darüber. Wenn es sich unbeschwert mit deinem Weltbild verbindet, ist das ein sehr gutes Zeichen.

Verantwortungsvolle Grüße schickt dir Sascha

Photo: cea+

Nachtrag zum Artikel

Dieser Beitrag wurde ebenfalls bei Facebook geteilt. Zu einem bestimmten Kommentar möchte ich gerne noch ein paar Worte sagen.

Die gestellte Frage lautete:

„Wer sagt mir, dass auch ihr nicht nur Irrlichter seid???“

Niemand! Genau das will ich ebenfalls mit dem Artikel sagen. Du musst deinen eigenen Pfad entdecken. Halte nicht Ausschau nach irgendeiner Sicherheit oder einem rettenden Guru!

Das wird deine Entwicklung eventuell zwar kurzzeitig pushen, aber über die Dauer verlangsamen. Beobachte mit einem offenen Geist und behalte dir eine freie Entscheidungskraft.

Du kannst lediglich ein paar Ideen sammeln, trotzdem kann dir das Zusammensetzen des Puzzles keiner abnehmen. Dieses Geheimnis muss von dir gelüftet werden!

Ich will auf keinen Fall den Retter für dich spielen und kann es auch nicht. Was ich aber möchte ist dir ein paar Ideen zu liefern, wie du deinen Weg meistern kannst.

Hoffentlich klappt das mit diesem Artikel und den Darauffolgenden. :-)

Bist du schon mal einer spirituellen Idee auf den Leim gegangen und hast sie wieder verworfen? Ich bin auf deine Erfahrung gespannt!

10 Responses
  • Julia
    Oktober 22, 2015

    Endlich mal wieder ein Artikel der einem Mut macht! Ich habe genau das Erlebt, viel spirituelles gelesen und gehört! War auch bei einigen Heilern! Irgendwann war ich so durch den Wind und inzwischen weiß ich oft gar nicht was ich glauben soll! Was haltet ihr von der Theorie Karma!? Nachdem ich bei einer Frau war die hellsichtig ist und dieses Thema enthalten war, machte mir das jetzt nur noch mehr Angst! Ich habe vor allen Dingen festgestellt man sollte immer noch leben! Also auch den Kontakt zu Menschen suchen und nicht wie manche spirituelle Menschen es machen, da sie sich als was besseres sehen, sich von der „normalen“ Welt abschotten! Oder auch einfach Sachen machen die einem gut tun…. Dann geht’s einem oft viel besser! Lg

    • GreenChakra - Sascha
      Oktober 22, 2015

      Hallo Julia,

      schön, dass dir der Artikel Mut macht. Karma gibt es nach meinem Verständnis schon, aber in einem anderen Zusammenhang: Für mich ist Karma etwas, was nicht wirklich „angesammelt“ wird. Es ist eher eine Zusammenfassung von gemachten Tätigkeiten.

      Wenn dann diese Zusammenfassung zwischen Tod und Wiedergeburt betrachtet wird, verändert sich der Katalysator (Entwicklungsaufgabe) für das kommende Leben so, dass die passenden Erfahrungen im Sinne des großen Bewusstseins gemacht werden können.

      Deswegen ist für mich Karma eine Entwicklungshilfe. Es ist nichts wovor ich Angst habe. Ich sehe es auch nicht so, dass ich im nächsten Leben bestraft werden könnte.

      Eine eventuelle „Strafe“ ist für mich eher eine neue Umgebung, in der ich mich dann eben entwickeln und orientieren muss.

      Liebe Grüße, Sascha

  • Anja
    Oktober 23, 2015

    Hey Sascha,

    danke für den schönen Artikel! :)
    Ich denke auch, dass man es spirituell nicht übertreiben sollte, vor allem was das Lesen von Büchern angeht. Man könnte theoretisch jeden Tag ein anderes lesen, aber das verwirrt einen nur mehr, als dass es einem hilft. Ich lese gerne neues, verlasse mich aber auch auf Altbewährtes und krame immer wieder Bücher hervor, die mir schon einmal geholfen haben.
    LG

    • GreenChakra - Sascha
      Oktober 23, 2015

      Hey Anja,

      schön von dir zu hören! :-)

      Guter Punkt, dass man auf Altbewährtes setzen sollte, wenn es gut für einen funktioniert hat.

      Es ist nicht unbedingt sinnvoll immer alles sofort über den Haufen zu werfen, sobald man von einer neuen Theorie hört.

      Liebe Grüße, Sascha

  • loony
    Oktober 23, 2015

    »Welche wertvolle Entwicklung darin steckt«?! – Also im Zusammenhang mit dem Jobcenter-Video und dem so von Dir implizierten »selber Schuld«-Gedanken gegenüber dem nun Obdachlosen, finde ich diesen Text echt übel! Meinem Lebenspartner, der inzwischen verstorben ist, hat mehrfache Obdachlosigkeit in seinem Leben erfahren. Während er hier gelitten hat, konnte ich nicht beobachten, dass ihm das »Vorteile« gebracht hätte. Vielleicht ist sein »Vorteil« jetzt, dass er es »hinter sich hat« und hoffentlich nicht noch mal so etwas Furchtbares erleben muss – in keiner Dimension oder Ebene. Der junge Mann hat alles »richtig« gemacht, Belege gesammelt, sich an die ihm »diktierten Spielregeln« gehalten, aber »die Gesellschaft« spuckt ihn einfach aus, weil er »nichts leistet«, meint, nicht erwerbstätig ist. Leistet er nicht vielleicht andere »Dienste«, die man nur nicht »bezahlt«, weil man sie nicht wertschätzt? Ich empfehle mal diesen Film zu gucken: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tv-film-auf-der-strasse-sie-hat-nichts-mehr-ausser-ihrem-stolz-13851093.html Dazu sei auch gesagt, dass ich es sehr zynisch finde, wenn man dieser Frau ihren »Stolz« vorwirft, der verhindert, dass ihr »geholfen« werden kann. Ich habe gesehen, unter welchen unwürdigen Bedingungen Menschen in Mehrbettzimmern ohne Privatsphäre hausen mussten, wie sie morgens um 7:00 auf die Straße gescheucht wurden, weil sie über den Tag nicht in dem Haus bleiben durften. Die Wirklichkeit ist noch viel schlimmer, als das in dem Film gezeigt wird. Du forderst mit Deinem Punkt 3, dass das Gemeinwohl im Vordergrund zu stehen hätte. Damit gießt Du Öl ins Feuer derer, die solche System am Laufen halten und immer härtere Sanktionen und Maßnahmen gegen »Systemverweigerer« auffahren, weil sie wissen, dass es Leute gibt, die ihnen beipflichten. Wenn Du mal den Gedanken »alles ist eins« bei der nächsten Meditation durch Deine Chakren laufen lässt, kannst Du Dich mal fragen, welchen Teil Deiner Selbst Du in die spirituelle »Obdachlosigkeit« verbannst, wenn Du so herzlos über Dir völlig unbekannte Menschen urteilst. Vielleicht überlegst Du auch mal, ob Du mit Deiner Haltung Deinen eigenen Ansprüchen (Punkt 1 und 2) genügen kannst. Außerdem möchte ich auf diese Entwicklung aufmerksam machen: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/grundsicherung-mehr-menschen-auf-unterstuetzung-angewiesen-a-1047035.html Das läuft alles auf »Unterdrückung« und »Scham« hinaus. Das können wir nicht wirklich WOLLEN. Ich denke, dass wir dem nur »entkommen« können, wenn wir uns für ein bedingungsloses Grundeinkommen entscheiden http://www.grundeinkommen.de Damit würden viele »Energien«, die jetzt noch in unterdrückende Verwaltungs- und Sanktionsarbeit gebunden sind frei werden und könnten zu einer kreativen Evolution führen. LG Loony

    • GreenChakra - Sascha
      Oktober 23, 2015

      Hallo Loony,

      vielen Dank für diesen großen und interessanten Kommentar!

      Ein bisschen möchte ich schon darauf eingehen. Mir ist klar, dass ich mich gerne mit meinen Artikeln hin und wieder weit aus dem Fenster lehne. Doch ich mache das gerne, weil es meiner derzeitigen Erfahrung entspricht.

      Ein Satz in meinem Artikel sollte beachtet werden: „Es geht jetzt nicht darum, warum die Institution ihm kein Geld gibt.“ Das bedeutet, dass ich das Gesellschaftsthema in diesem Zusammenhang auslassen wollte.

      Wenn du den einen oder anderen Artikel von mir vielleicht noch lesen magst, wirst du erkennen, dass ich den derzeitigen Gesellschaftsstand nicht gut finde. Er basiert auf Angstmacherei und kein Miteinander. Finanziell würde ich auch lieber so etwas wie ein Grundeinkommen für alle bevorzugen.

      Dennoch ist die Gesellschaft jetzt so wie sie im Moment ist. Natürlich sollte man für eine bessere Zukunft einstehen und dafür etwas unternehmen. Doch im Moment braucht man Geld um sich dafür Waren zu kaufen, also muss eine wirtschaftliche Leistung erbracht werden.

      Ich würde NIEMALS sagen, dass der Herr im Video es nicht wert sei oder schlecht ist etc.! Er ist ein Teil meiner Selbst, mir liegt es fremd herzlos zu sein! Trotzdem bleibe ich bei meiner Meinung, dass er eine Wahl hat und die Verantwortung bei sich suchen muss.

      Hierbei meine ich den Weg wie er zur Obdachlosigkeit gekommen ist. Sicherlich sind die Bedingungen für die Menschen unterschiedlich hart, doch ich denke, dass es manche Personen noch krasser als den Antragsteller im Video trifft.

      Nicht, dass ich so ein hartes Beispiel wäre, aber in meiner (wie in jeder) Vergangenheit gab es Krisenzeiten. Ich hatte auch schon mal 2.500 € Schulden mit 18 Jahren, weil ich unbewusst gefälschte Ware verkauft hatte. Die habe ich dann mit Flyer-Austragen ausgebadet – ohne das mich jemand nach einer Wohnung gefragt hat.

      Das soll nicht zeigen wie toll ich bin, sondern nur meine Wahl in diesem Fall verdeutlichen. Klar hätte ich auch sagen können: „Diese scheiß Betrüger sind an allem Schuld, ich kann nichts machen.“ Doch das habe ich eben nicht. Zumal ich im Nachgang froh über die damaligen Ereignisse bin. Ich danke dieser Entwicklung.

      Vor allem will ich noch mal ins Bild rücken, dass Vorbedingungen viel dramatischer sein können als in dem gezeigten Video – gerade wenn es die Gesundheit betrifft. Außerdem ist der Verantwortungsabschnitt nur ein Bereich. Insgesamt geht es eher um den spirituellen Irrsinn.

      Nochmals danke für deine Kritik, denn davon lebt ein Blog! :-)

      Liebe Grüße, Sascha

  • cat
    Oktober 23, 2015

    Hallo Sascha,
    weil du das Weltbild angesprochen hast, würde es mich interessieren, was für ein Weltbild du hast!?
    Wie siehst du die Welt. Was ist Zeit!?
    Ich habe vor längerer Zeit, jemanden von meinem Weltbild erzählt und hatte mir Antworten erhofft, weil dieser Jemand sich anscheinend mit Seelen und Wiedergeburt usw. auskannte. Dieser Jemand fühlte sich dann angegriffen und mir wurde gesagt, dass jeder sein eigenes Weltbild hat. Und genau das ist es, was mir nicht in den Kopf will! Sieht wirklich jeder die Welt ganz anders? Gibt es keinen gemeinsamen Nenner? Ich kann es mir nicht vorstellen. Denn das würde heißen, jeder lebt in einer anderen Wirklichkeit. Was meinst du?
    Das Thema „Zeit“ ist für mich sehr interessant, weil ich glaube, das sie nicht das ist, was sie zu sein scheint!
    Im übrigen finde ich deinen Artikel sehr aussagekräftig und gut!
    LG

    • GreenChakra - Sascha
      Oktober 24, 2015

      Hallo Cat,

      was mein Weltbild maßgeblich beeinflusst hat, erfährst du hier. Daraus habe ich für mich ein tiefes Verständnis gewonnen. Zwar ist dieses Wissen sehr wissenschaftlich, aber für mich war das genau der richtige Einstieg.

      Womit ich zum gemeinsamen Nenner komme: Es gibt schon etwas Grundlegendes, was ich das große Bewusstsein oder die Einheit nenne, manch andere ist mit der Definition Gott glücklicher. Doch wie sich Menschen diesem Universellen nähern ist eben verschieden, dabei ist keine Art besser oder schlechter – nur passender.

      Mittlerweile habe ich die Chakren sehr stark in meine Spiritualität eingebunden. Sie geben mir viel Inspiration und ich kann mich durch sie sehr gut entwickeln. Deswegen arbeite ich ständig mit Chakren.

      Wenn du dem obigen Link folgst und dich mit Herrn Campbell beschäftigst, wirst du auch eine sinnvolle Erklärung für Zeit finden :-)

      Viele Grüße, Sascha

  • Rechte Hand des Herren
    Oktober 31, 2015

    Sehr schöner Artikel, war zwar jetz nichts wirklich wissenswertes für mich dabei, ausser vl das mit den Energieimplantaten, denen ich gleich vorgesorgt habe und sie entfernt habe falls es sowas geben sollte. Der Artikel beschreibt ganz gut die Sachen für einen Neuling.

    Das wichtigste wurde bereits gesagt, finde deine eigene Wahrheit, folge deinem Herzen das wird dich immer zur richtigen Lösung führen. Und Thema Gut und Böse, es gibt weder gut noch böse sondern nur Rechtschaffen und Chaotisch, und beides ist in dieser Welt „Tesphase-Spielwelt“ von einander abhängig, den die Grundlage für Rechtschaffen kann nur auf dem Hintergrund des Chaotischen Existieren, also könnte es nur gut geben sobald es auch böse gibt.

    In Wahrheit ist niemand Schuldig vor dem Herren, jeder lebt sein leben wie er es für am besten hält, wäre doch auch Idiotisch wenn der Herr alles vorgeben würde, dann wäre das ja ein Recht langweiliges Spiel. Übe Vergebung und du findest deinen Frieden.

    Aber ich finde es echt bescheuert, für Leute die keinen Lehrmeister haben, das diese ganzen Religionen so Dogmabehaftet sind: Eine Apocalypse wird es nie geben, die wird gerade ausgelebt und zwar ist das die beschränktheit der Gedanken. Ebenfalls das ein Gott sagt du sollst nur einen Gott haben, der Herr steht über allem und hat bestimmt nichts dagegen wenn du andere Gottheiten anbetest, umso mehr Götter du in deinem Leben integrierst umso Reicher wirst du. Und leider, kommt man auf den Weg der Spiritualität nicht an Religionen vorbei.

    Noch zum Abschluss: Das einzigste was ich als Böse definiere: sind diese Tyrannen die die Menschheit versklaven und allen Reichtum für sich beanspruchen Like Katholische Kirche, Illuminati, Banken etc, in Wahrheit ist Wohlstand im Überfluss da und die haben einem das Geburtsrecht auf Wohlstand und Fülle geraubt, wenn ihr irgendwas als Böse Deklariert, dann bitte das. In der Geistigen Welt gibt es nichts Böses, und dort will euch auch niemand was schlechtes.

    Viel Liebe Licht und Kraft
    Der Herr

  • Olaidon
    Oktober 29, 2016

    Genau, Erleuchtung geschieht. Dies zu beschleunigen zu versuchen, käme damit gleich dass man den Lauf der Sonne verändert.

    Man kann nichts „machen“ jede spirituelle Tätigkeit kann nur darauf abzielen im entscheidenden Moment wach zu sein.

    Denn wir alle sind erleuchtet. Jeder muss nur den Weg dazu frei machen. Mehr nicht.

    Also, ab in das tägliche üben. Das ist der Weg, für alle Menschen mitten in diesem Leben und nicht das „Besondere“ das ist nunmal alles Ego ;)

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