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Thomas Campbell – Wie er dein Weltbild erschüttert

Glaubst du jemand kann dich mit seiner Theorie des Lebens schocken oder sogar nachhaltig verändern? Das hat Thomas Campbell jedenfalls bei mir geschafft. Sei gespannt!

Heute will ich dir ein bisschen davon erzählen, was mich am meisten bei meinem spirituellen Weg beeinflusst hat. Vor ca. 3 Jahren hatte ich auf matrixwissen.de gelesen, dass der dortige Autor an eine Art virtuelle Realität glaubt. Nach meiner Beschäftigung mit dem Buddismus dachte ich nur: „Ah ja, genau das ist so ziemlich das Unwahrscheinlichste was es gibt.“, doch ich sollte mich irren.

Ein paar Zeilen unter dem Text stand noch ein Hinweis, welche Person ihm diesen Floh ins Ohr gesetzt hatte. Der Link landete bei einer Person namens Thomas Campbell. Da ich erst alles genau verstehen wollte, hatte ich mir zuerst dieses deutsche Interview angeschaut:

Was soll ich sagen? Ich war interessiert mehr darüber zu erfahren. Danach folgten stundenlange Videos von seiner Theorie einer virtuellen Realität. Zu Beginn ist es kein einfacher Stoff, aber im Endeffekt ergibt sich ein einfaches Bild. Du musst allerdings die Muse haben, dich ernsthaft damit zu beschäftigen.

Die Komplexität kann dich am Anfang erschrecken. Höre zu diesem Zeitpunkt bitte nicht auf! Versuche dich mit einem wachen Geist wenn nötig durchzukämpfen. Für ein volles Verständis empfehle ich dir die Videoreihe in Mexiko.

Warum ich die Theorie von Thomas Campbell gut finde

#1 Sie schließt alles mit ein und nichts aus

Tausende Ansichten und Aussagen existieren, wenn du versuchst die Welt zu hinterfragen. Was mir auf meiner Suche dabei oft aufgefallen ist: Die “Erfinder“ halten nur ihr Anschauungsbild für wahr. Die Anderen haben immer einen Denkfehler oder eine falsche Vorstellung. Das stört mich im Übrigen ganz oft an Religionen. Die Anhänger predigen und huldigen nur ihren Gott. Für mich gibt es aber keinen Unterschied zwischen Jesus, Allah oder Buddha. Es sind nur drei verschiedene Ansichten von einem großen Ganzen, nur jeweils eine Brille für sich.

Die virtuelle Realität von Thomas Campbell verbindet alles, in dem sie nichts besonders hervorhebt oder ausschließt. Sie verbreitet nicht die Idee einer großen Wahrheit oder bevorzugt etwas. Es wird eine umfassende Perspektive geschaffen, die andere Anschauungen nicht negativiert.

#2 Sie kann vieles erklären

Bei mir blieben häufig viele Fragen offen, wenn ich eine Weltidee durchleuchtet hatte. Ich hatte damit nie das Gefühl, eine Vielzahl von Phänomenen erklären zu können. Sobald mir jemand eine kritische Frage gestellt hatte, konnte ich dann nur mit den Schultern zucken.

Die Denkweise von Thomas Campbell ist sicher nicht perfekt, dennoch kann sie so viele Antworten liefern, dass daraus für mein Verständnis ein stimmiges Bild entsteht. Das ist meines Erachtens durchaus wichtig. Was nützt dir eine bestimmte Vorstellung, die deinen Intellekt nicht ruhen lässt? Da kommen wir direkt zum nächstes Punkt der Tagesordnung:

#3 Sie ist überprüfbar sowie erfahrbar

Auch wenn du den Wahrheitsgehalt einer Religion nicht unbedingt überprüfen musst, fühlst du dich mit einer Bestätigung besser. Wir sind nun mal westlich geprägte Menschen, die immer Beweise und Statistiken brauchen. Wir können einem Guru selten einfach nur glauben. Unsere Erziehung sagt, dass alles erprobt und getestet sein muss. Nichts kann ohne anschauliche Ergebnisse existieren.

Thomas Campbell empfiehlt, seine Theorie nicht zu glauben. Du sollst sie mit offener Skepsis betrachten und deine eigenen Erfahrungen machen. Nur so kann es zu deiner eigenen Wahrheit auf einer tiefen Ebene werden. Mich hat dieser Teil seiner Theorie zur regelmäßigen Meditation geführt.

#4 Sie braucht keinen Gott oder Guru

Die Theorie der virtuellen Realität kommt ohne einen Bezugspunkt aus. Niemand muss angehimmelt werden, keine Institution möchte Spenden, keine Opfer müssen erbracht werden. Da wir alle ein und dasselbe sind, gibt es nichts Höhergestelltes. Wir sind nur jeder ein Stück von einer Einheit.

Thomas Campbell stellt sich nicht als Guru dar und macht einen ganz normalen Eindruck. Keine Anhängerschaft, kein Kult, kein Gar-nichts. Er präsentiert sich eher als ein Mensch, der nur eigene Erfahrungen und Interessen teilt. Sicher verdient er durch seine Bücher Geld, doch seine Authentizität finde ich beeindruckend.

#5 Sie gibt dir einen praktischen Nutzen

Was machst du mit deiner Weltvorstellung? Kannst du sie in irgendeiner Form anwenden? Ich habe oft bei Theorien das Gefühl, dass man dort nur abgehoben in irgendwelchen Sphären fliegt. Die “Realität“ wird nicht mit eingeschlossen und berücksichtigt. Das erhaltene Wissen wirkt befremdlich oder kurios, sodass du damit in deinem Leben nicht richtig etwas anfangen kannst.

Ich verrate dir an dieser Stelle nicht wie du das Wissen von Thomas Campbell im Alltag einsetzen solltest. Schau dir dafür die Videos an ;-). Eines kann ich dir aber verraten: Du wirst danach wissen, was zu tun ist. Dabei kannst du natürlich frei entscheiden, ob das für dich Sinn macht oder wie die Umsetzung aussieht. Du bleibst zu jeder Zeit dein eigener Herr.

Virtuelle Grüße von Sascha

Photo: © Kevin Dooley


Jetzt bin ich natürlich sehr gespannt was du zur virtuellen Realität und Thomas Campbell denkst. Kannst du damit etwas anfangen?

3 Responses
  • Anja
    Juni 24, 2015

    Danke für den Tipp, ich habe mich schon ab und zu mit Quantenphysik und Matrix beschäftigt, aber Thomas Campbell kannte ich noch nicht. Werd ich mal reinschauen!
    LG!

  • Matthias
    Juni 24, 2015

    Wunderbar zusammengefasst. Mich begeistert die Idee schon lange =) Und ich bin wie schon viele vollkommen überzeugt von den Aussagen von Thomas Campell und anderen Autoren und Wissenschaftlern ….

    Das spannende für mich ist aber, das mein Lieblingspoet RUMI schon davon sprach “ In diesem Spiegelkabinett siehst du eine Menge Dinge. Reibe dir die Augen! Nur Du alleine bist da.“

    Mit fröhlicher Wertschätzung

    Matthias

    • GreenChakra - Sascha
      Juni 25, 2015

      Hallo Matthias,

      schön wenn dir der Artikel gefallen hat. Der Spruch von deinem Lieblingspoeten hat was Wahres.

      Grüße, Sascha

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